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So ihr Lieben, ihr habt drauf gewartet – hier ist Teil 3 ;) Naaaa? träumt ihr Euch auch schon aus der Welt?

Sie hob ihre Füße aus dem Wasser, aber statt ihrer Füße erblickte sie Flossen! FLOSSEN? Nein! Das konnte nicht sein! Sie fühlte hinab, und war sich sicher, daß ihre Augen sie täuschten. Aber ihre Hände konnten nicht irren, also tastete sie nach ihren Füßen. Doch ihre Hände fanden keine Füße, sie fanden warme, weiche Flossen, die behände und wendig mit dem Wasser spielten und im Licht des Mondes glitzerten und20140507_085245 in vielen Farben schimmerten. Konnte das wirklich sein? Halluzinierte sie? Träumte sie? Was war nur los mit ihr? Das konnte nicht wahr sein! Oder doch? War ihr deshalb das Wasser so vertraut? Fühlte sie sich deshalb schon immer so sehr zum Wasser hingezogen?

In ihrer Verwunderung hob sie den Blick, wieder Richtung Horizont in der Hoffnung danach wieder an sich herunter zu schauen und ihre Füße zu sehen. Ihr Blick schweifte über das Meer immer weiter nach oben, das Ziel war der Mond, der sein Licht silbrig im Wasser brauch. Doch so weit kam sie gar nicht, denn ihr Blick wurde von etwas gefesselt, was nicht sein konnte. Sie erstarrte.

(…to be continued…)

So Mädels, der Teststrick geht gut voran und daher hier Teil 2 der Geschichte von Lorelita:

Sie richtete sich auf, den Rücken kerzengerade, beide Beine nun dicht an sich gezogen, die Füße auf den Felsen gesetzt. Da! DORT! Da war es wieder, dieses etwas, was plötzlich auftauchte, um kurz danach wieder in der Dunkelheit zu verschwinden. Sie beugte sich nach vorn, und sie entdeckte – es war ein…. NEIN, das konnte nicht sein, nicht so weit draußen! Oder konnte es doch sein? War es tatsächlich ein Mensch, der sich so behände bewegte im tiefen, schwarzen Naß? Was war es, daß ihn immer ihren Blicken wieder entzog? War es die Schwärze der Nacht? Oder war es das tiefe und dunkle Meer?

Gebannt saß sie auf ihrem Felsen, jede Sehne, jeder Muskel in ihrem Körper war gespannt, die Augen geschärft und aufs Meer gerichtet. Der Wind blies ihr sanft die Haare ins Gesicht, als wollte er sie ablenken, die Wellen schienen immer noch zu flüstern. Und sie entdeckte – NICHTS. Sie starrte hinaus und es war Nichts da, nur die Schwärze der Nacht, der Wind, der ihre Wangen streichelte und die Wellen, die ihr zuflüsterten.

Langsam entspannte sie sich. Ihre Füße glitten am Felsen hinab, in die dunkle See, die sie zuerst mit der Kälte neckte und kitzelte, um ihre Füße dann erneut mit Wärme und Vertrautheit empfingen. Warum war das Meer so vertraut? Warum wirkte es so wohlig warm? Sie begann erneut, diesmal mit beiden Füßen mit den Wellen zu spielen und zu tanzen. Es war so vertraut, als hätte sie es schon immer getan, wie das Spiel mit einem guten, alten Freund. Und das Wasser antwortete wieder mit einem belustigten Plätschern.

20140508_084728Der Wind streichelte sie einmal mehr und blies ihr die langen Haare ins Gesicht. Sie schloß die Augen und lächelte in sich hinein. „Hallo Wind, du guter alter Freund, wie geht es Dir?“ Er antwortete mit einem weiteren Streicheln über ihre Wange. Sie erschrak und öffnete die Augen  – war das gerade wirklich? Hatte sie wirklich mit dem Wind geredet? Hatte er ihr wirklich geantwortet? Oder war sie einfach nur zu Müde und sollte ins Bett?

Der Tanz mit den Wellen wurde zu einem unsicheren Auf und Ab ihrer Füße und das Plätschern wurde zu einem Glucksen. Sie sah hinunter und – NEIN! das konnte nicht stimmen, das konnte nicht wahr sein! NEIN, NEIN, NEIN!!!

(…. to be continued… )

…. eine Geschichte über menschliche Größe und bestrickende Verbindungen

Zunächst einmal vorausgeschickt, wird Euch der heute Beitrag ein wenig überraschen und manche wohl auch ein klein wenig aus den Socken hauen, ich für meinen Teil freue mich sehr darüber und gebe Euch als Hinweis Euch erst mal folgendes Video zur Einstimmung anzuschauen und auf den Text zu hören! (Ich bin ja überhaupt kein Schlagerfan aber da paßt der Text einfach)

So ihr habt nun also gehört, daß der Text sagt : “Ein Jahr lang war ich ohne Dich, ich brauchte diese Zeit für mich. Kann sein, daß ich ein and’rer bin, als der, der damals von Dir ging…..”

Es ist also Zeit für das bestrickende Märchen vom Schneewittchen….
Es war einmal ein Mädchen, welches gern strickte und auch seine Erfüllung darin fand. Für ihre Eltern war sie immer die kleine Prinzessin. Als kleines Strickliesel unbedarft und fröhlich ging sie ihren Weg und begegnete dabei dem Häkelprinzen.

Der Häkelprinz war vom ersten Moment ganz angetan von der kleinen Strickprinzessin, denn sie verstanden sich sofort gut und waren auf der gleichen Wellenlänge. Beide waren absolut ambitioniert, voller Ideen und Tatendrang. So nahmen sich die beiden gegenseitig bei der Hand und beschlossen gemeinsam die Wege der Wolle zu gehen, die Sonne schien, die Vöglein sangen und lachend und erhobenen Hauptes gingen sie durch die Welt.

Mit viel Spaß und Erfolg waren sie gesegnet, doch wie es in solchen Geschichten immer so ist, gibt es die Widrigkeiten des Lebens, unausgesprochene Befindlichkeiten und auch böse Wollfeen, die den Beiden das Glück nicht gönnten.

Alle Hände voll zu tun, konnten sich die Strickprinzessin und der Häkelprinz nicht mehr gegenseitig festhalten und liefen nebeneinander her, jeder mit seinen Sorgen im Kopf und den Blick zur Erde gerichtet. Darauf hatten die bösen Wollfeen nur gewartet. So sorgten sie dafür, daß der Weg sich gabelte und der Prinz, der die Prinzessin nicht mehr hielt auf der einen Seite ging und die Prinzessin auf der anderen Seite und die Wege liefen immer weiter auseinander, dafür sorgten die Wollfeen. Da sie nicht aufschauten und auch nicht aufeinander merkten sie nicht, wie sehr sie sich voneinander entfernten.

Und als sie beide aufschauten stellten sie fest, daß der andere meilenweit fort war. So war die Prinzessin traurig und begann nach dem Prinzen zu rufen, der hörte sie aber nur leise und ging weiter seiner Weg, bis die Prinzessin schrie, weil sie sich nicht mehr zu helfen wußte und sich restlos verlaufen hatte. Der Häkelprinz aber überschüttet von Arbeit und eingelullt von den Süßen Worten der Nymphen wollte sie nicht hören und folgte dem Weg der Feen.

Die Prinzessin irrte umher, da sie den Weg aus dem Wald nicht mehr wußte und der Prinz nun so weit weg war, daß er sie nicht mehr hören konnte, egal wie laut sie schrie.

Und so trennten sich die Wege der beiden gänzlich. Der Winter kam, eiskalt, erbarmungslos und wunderbar weiß und der Prinzessin blutete das Herz. Das rote Blut tropfte in den weißen Schnee, doch niemand sah es. Der Prinz, ging weiter seinen Weg und baute sich ein Schloß, daß von den Feen umgeben war und von diesen umringt mit einem Zaun aus schwarzem Ebenholz.

Der Frühling kam und auch das Herz der Prinzessin erblühte neu und schöpfte Kraft, so ging sie weiter ihren Weg und begegnete unterwegs einigen Rittern, welche sie auf ihren Pferden mitnahmen und zum Schloß der Bücher und neuen Projekte trugen. So arbeitete sie an einem Büchlein mit und schaffte es kurze Zeit später auch ihr eigenes Büchlein zu schreiben.

Die Kunde vom Buch der Strickprinzessin erreichte auch den Häkelprinzen, und so erinnerte er sich an die schönen Zeiten, denn auch bei ihm war viel passiert, denn die Nymphen und Wollfeen zeigten ihr wahres Gesicht.

So besann sich der Häkelprinz, faßte sich ein Herz und zeigte wahre Größe und schickte eine Taube an die Strickprinzessin um ihr zu ihrem Büchlein zu gratulieren. Die Strickprinzessin überrascht aber auch erfreut schickte die Taube sofort zurück und bedankte sich und drückte ihre Freude aus. Der Häkelprinz, welcher mit einer solch schnellen Reaktion nicht gerechnet hatte, ergriff die Chance und entschuldigte sich für die getrennten Wege und beide begannen wieder stundenlang miteinander zu reden.

So sprachen sie sich aus, und reichten sich wieder die Hand und beschlossen es noch einmal zu versuchen den gemeinsamen Weg zu finden.

Die Strickprinzessin ganz gerührt und erfreut, den bevorstehenden Winter vor Augen war inspiriert von all dein Eindrücken und beschloß diese kleine Geschichte in einem Stickwerk zu verarbeiten. Da sich der Kreis und die Wege der beiden wieder geschlossen haben mußte es natürlich rund werden und nicht nur das Herz erwärmen. Ein Loop also, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und mit kleinen Elementen so schwarz wie Ebenholz. Und da es auch noch Das Eis gab, welches beiden das Herz erkalten ließ mußten dem natürlich auch noch eisblaue Perlen beigefügt werden.

Und so ist er hier der Schneewittchen-Loop mein Geschenk an Euch, denn CraSy Sylvie und Herr Häkelmode haben sich wieder die Hände gereicht und möchten Euch daher diese Anleitung zum Geschenk machen. Und wo ist sie zu finden? GENAU HIER.

Ich hoffe, ihr freut Euch genau so wie wir, und strickt fleißig mit. Ein Video zum Muster gibt es natürlich auch, so kann dem nacharbeiten also nichts mehr im Wege stehen……