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So Mädels, es ist Euch ja schon seit Mittwoch versprochen, daß ihr mein Rezept für die gefüllten Paprikaschoten bekommt. Ich hab mir dann doch noch ein wenig Zeit damit gelassen, denn…

The CraSy Show war abgedreht und sollte jeden Augenblick online gestellt werden ;) Da es dort einen leckeren Nachtisch gibt, dachte ich mir, ich warte mal mit dem Rezept, denn zum Nachtisch brauch es ja auch ein Hauptgericht :mrgreen:

Bevor ihr Euch also meiner neuen Show widmet beglücke ich Euch kurz mit dem Rezept und danach wünsche ich Euch viel Spaß bei der ersten Show und freue mich über Anregungen, Inspiration und konstruktive Kritik ;)

Gefüllte Paprikaschoten á la Sylvie

Man braucht:

Paprikaschoten bunt

Paprikapulver

Salz/Pfeffer

500ml passierte Tomaten

100ml Rotwein (kann man auch weglassen)

jede Menge Zwiebeln

Reis

Rosmarin

Knoblauch

Senf

min. 500g Hack (je nachdem wieviele Schoten ihr füllen wollt)

Hafer/Weizenkleie

2 Eier

Eßlöffel Zucker

handvoll Porree, geschnitten (hab ich immer eingefroren daheim)

Zubereitung:

Ihr braucht eine Schüssel für das Hack, einen Topf für den Reis und einen großen Topf mit Deckel für die Paprikaschoten. Als Erstes werden die Zwiebeln geschält und fein gehackt und zwar daß ihr in etwa die Mengenaufteilung wie im Bild habt:

je nach Zwiebelgröße solltet ihr die Mengen in etwa so für Soße, Reis und Füllung aufteilen

Dann schwitzt ihr für die Soße Zwiebeln, Knoblauch, Porree und Rosmarin an und zwar so lange bis die Zwiebeln glasig sind (nicht bräunen lassen bitte). In der Zwischenzeit wascht ihr die Paprika und schneidet sie wie im Bild zu sehen auf. Nämlich oben, daß der Deckel nur gelöst wird, dann Innenleben rausgenommen werden kann und vom Deckel das Weiße “schaumige” abgeschnitten wird. Paprika samt Deckel behalten, wir brauchen ALLES!

die Paprika putzen und den Deckel ausschneiden und BEHALTEN

Für die Füllung kneten wir das Hack zusammen mit Salz, Pfeffer, einem Eßlöffel Senf, Zwiebeln, Knoblauch, den Eiern, etwas gehacktem Rosmarin und der Hafer- bzw. Weizenkleie zu einem glatten Teig. Ich benutze statt eines aufgeweichten Brötchens oder Semmelbrösel die Kleie weil es gesünder, glyx-konform und besser für den Körper ist ;). Ihr könnt aber auch gern Brötchen und Co nehmen, wie ihr mögt.

Sind die Zwiebeln glasig gebt ihr circa einen gehäuften Eßlöffel Zucker hinein und laßt das ein wenig karamelisieren. Den Wein solltet ihr jetzt schon parat haben ;) habt ihr keinen Wein nehmt ihr einfach Wasser! Mit dem Wein nun ablöschen und bei starker Hitze den Alkohol verdampfen lassen und den Wein einreduzieren. Dann wird mit ein klein wenig Wasser aufgegossen, ordentlich Salz und Pfeffer dazu und noch Rosmarin und Paprikapulver, eventuell etwas Gemüsebrühe und das Ganze gut püriert, so daß keine Stückchen mehr drin sind. Das lassen wir dann auf kleiner Flamme ziehen.

Hier sind alle Töpfe zum Loskochen bereit ;) links Reis, rechts Soße hinten Füllung ;)

Derweil füllen wir die Paprikaschoten gut mit der Hackmasse und setzen jeweils den herausgeschnittenen Deckel wieder oben auf, damit uns das Hack nicht aus den Schoten läuft. Nun setze ich alle Schoten schön nebeneinander in den Topf mit den Stielen, die ein wenig an Periskope erinnern nach oben und gieße das Ganze mit den passierten Tomaten und noch ein wenig Wasser auf, bis die Schoten bedeckt sind. Nun die Temperatur wieder erhöhen, bis es einmal aufgekocht hat und dann auf kleiner Flamme ca 30 – 40 Minuten schmoren lassen.

so sehen die Paprikaschoten dann aus, bevor sie in der Soße baden einmal mit und einmal ohne Deckelchen – wie Ihr seht dichtet der Deckel alles gut ab, denn die Füllung soll ja IN der Paprika bleiben

Derweil kümmere ich mich um den Reis. Hierfür schwitze ich Zwiebeln und Knoblauch sowie 2 Zweige frischen Rosmarin mit ein wenig Öl und einem Flöckchen Butter an. Die Zwiebeln auch nur glasig und nicht braun werden lassen. Dann gebe ich eine große Tasse voll gewaschenem Reis dazu und lasse den kurz mitdünsten. Dann fülle ich das Ganze mit 2 vollen Tassen Wasser auf (die doppelte Menge Wasser wie Reis), salze noch, laß kurz aufkochen und lasse dann den Reis auf Warmhaltestufe quellen.

die Paprikaschoten schwimmen und die Stiele schauen ganz dekorativ wie Periskope nach oben während der Reis quillt – gleich kann alles fein verschnabuliert werden ;)

Sowohl Reis als auch Paprikaschoten sollten dann etwa zur gleichen Zeit gar sein und können dann genossen werden ;)

Sooooo, nun seid ihr also versorgt mir dem Rezept für den Hauptgang. Jetzt spann ich Euch auch nicht weiter auf die Folter sondern versorge Euch mit der ersten Episode der CraSy Show in der es auch den leckeren Nachtisch gibt ;) Bin mal gespannt, wie sie Euch gefällt!


 

So, ich habe in meinem letzten Artikel über das viel zu kurze Treffen mit Anettchen ja schon von der Zucchini berichtet, die ich bekam. Die mußte logischerweise noch vor meiner Abfahrt zu Mama verarbeitet werden.

Resteverwertung kurz vor den Ferien, was macht man nur aus diesen Zutaten?

Was macht man also, wenn man kurz davor ist wegzufahren und dementsprechend nichts neues mehr eingekauft hat? Richtig, Resteverwertung! Man schaut sich an, was man noch so hat. In meinem Fall habe ich meinen Froster aufgemacht und das darin gefunden: Fischfilets, Spinat und im Kühlschrank noch Tomaten und Käse. Daraus wollte ich mir also ein leckeres Essen zaubern. Zugegeben, es war schon ein Experiment, dafür aber echt megalecker, wie sich herausstellte.

Eine solch perfekte Frucht, wie die hausgezüchtete Biozucchini mußte schon in ihrer ganzen Schönheit und Schmackhaftigkeit verarbeitet werden und möglichst nicht zu Ragout verarbeitet. Also nur halbiert und ein wenig vom Innenleben herausgeschnitten – natürlich wird das Innenleben mitverarbeitet, es wäre viel zu schade das wegzuwerfen.

Zucchini gewachen und ausgehölt und natürlich wird nichts weggeworfen!

In die ausgehöhlte Zucchini habe ich ein wenig Salz gestreut und Spinat abgeschabt, damit es auch schön saftig wird. Darauf noch ein wenig gehackten Knoblauch, Salz und Pfeffer gestreut und ein Stück Fischfilet draufgelegt.

mit ein wenig Spinat gefüllt und Knoblauch und Gewürzen belegt, kommt hier noch das Fischfilet drauf

Dann habe ich das herausgeschnittene Innenleben gehackt und mit gehacktem Käse, Rosmarin, Salz und Pfeffer gemischt und oben aufgestreut.

das mit Käse, Rosmarin und Gewürzen gemischte Innenleben wird oben aufgestreut und verteilt

Nun ab damit in den Ofen bei 180 Grad habe ich das Ganze ca. 30 bis 35 Minuten garen lassen. Mein Fisch war gefroren, was meiner Ansicht nach auch sein muß, sonst wäre der 2 Mal gestorben bevor die Zucchini gar ist.

nun darf es im Ofen garen und ich kann mich entspannen und auf das Ergebnis freuen

Meine Tomaten habe ich in der Zwischenzeit geschnibbelt und mit frischen Kräutern, Olivenöl und einem klein wenig Salz angemacht und ziehen lassen.

Auf dem Teller sind sich Zucchini, Fisch und Tomaten dann wieder begegnet und gaben ein herrliches Ensemble, die Zucchini ist schön bißfest und knackig, der Fisch gar und Saftig und der Käse oben leicht angeknuspert. Ich hab es auf jeden Fall genossen und mach es mir gern wieder mein Resteexperiment. ;) Ich wünsch Euch viel Spaß beim ausprobieren, nachkochen und vielleicht auch beim rumexperimentieren.

da isse meine wilde vegetarische (äh korrigiert – pescetarische – also fleischlos aber mit Fisch und Käse) Creation, frisch und lecker ;)